Der Industriegigant 2

Der Industriegigant 2 Review und Test

Alles begann 1997 als Jowood Productions uns zum ersten Mal die Möglichkeit gab, uns als Nachwuchsmanager zu versuchen. Bereits damals verkaufte sich der Industriegigant im Erscheinungsjahr über 700.000 mal und wurde somit die erfolgreichste Wirtschaftssimulation weltweit. Bereits damals war es das Ziel, im Spiel als hoffnungsvoller Nachwuchsmanager eines Weltkonzerns von der Rohstoffgewinnung, über die Produktion bis hin zum Handel alles zu managen. Dabei musste man sowohl die Produktion an sich wie auch die Warenlogistik im Auge behalten. 5 Jahre später ist es bald wieder soweit! Der Industriegigant II erscheint am 15. Juni 2002, aber bereits jetzt könnt ihr in unserem Preview mehr darüber erfahren.

Jowood war so nett, unserer Redaktion eine Vorabversion zur Verfügung zu stellen, in der wir bereits einige Features des kommenden Gamehits anspielen konnten.

Wie beim Vorgänger schlüpft der Spieler in die Rolle eines Unternehmers Anfang des 20. Jahrhunderts. Das Ziel ist klar definiert: Werden sie der erfolgreichste Industriemagnat des Jahrhundert`s.

Das ist leichter gesagt als getan, denn in der Industriegigant II werdet ihr die Möglichkeit haben, über 150 verschiedene Produkte herzustellen und natürlich auch zu vertreiben. Natürlich werdet ihr Anfang des 20. Jahrhunderts noch nicht über alle Produkte verfügen. Nach und nach werden neue Produkte dazu kommen, sobald diese entwickelt wurden. Die Entwickler haben sogar nicht vergessen, reale Trends in das Spielgeschehen einzubauen. Somit werdet ihr ständig gefordert sein, neue Trends zu erkennen und eure Produkt- und Verkaufsstrategie zu überarbeiten.

Aller Anfang ist schwer:
Allerdings ist jeder Anfang bekanntlich schwer. Bei Spielbeginn liegt das weite Land vor euch, ist fast unbebaut, außer einiger kleinerer Ansiedlungen. Hier sollt ihr nun den Grundstein für ein Industrie-Imperium legen, das die Welt bis dato noch nicht gesehen hat. Vielleicht versucht Ihr Euch zu erst an einem Holzfällercamp und in der Nähe noch an einem Sägewerk? Oder ihr versucht es mit einer Mine und einem dazugehörigen Stahlwerk? Je nachdem, welche Richtung ihr einschlagt, wird sich der Erfolg bald in Banknoten niederschlagen, oder ihr endet in den Klauen des Pleitegeiers. Wollen wir aber noch einmal zu unserem Sägewerk zurückkommen. Nachdem wir also Holzbretter gefertigt haben, können wir vielleicht aus diesen Möbel produzieren und diese dann an die Bevölkerung weiterverkaufen. Klingt ganz einfach, oder?

Das Warentransportproblem:
Bei der Industriegigant II wird sehr viel Wert auf die Logistik und den Warentransport gelegt. So kann es euch schnell passieren, dass ihr eine Fabrik baut, die leider nicht im Einzugsgebiet eines eurer Warenlager liegt und ihr müsst versuchen, mit einem der über 50 Transportmittel die Rohstoffe zur Fabrik zu bekommen. Zu den Transportmitteln zählen neben Trucks, Schiffen und Zügen auch Flugzeuge. Auch hier werden neue Fahrzeuge nach ihrer historischen Entwicklung ins Spiel einfließen und nach und nach zur Verfügung stehen. Dabei verspricht Jowood, dass sowohl der Zeitpunkt der Einführung wie auch Details der Transportmittel realen Vorbildern nachempfunden wurden. Ihr dürft auch nicht vergessen, eure Transportmittel regelmäßig zu warten oder generell zu erneuern, da es sonst zu Unfällen kommen kann, die neben größeren Unkosten auch ein negative Publicity nach sich ziehen können.
Leider war gerade der sehr wichtige Faktor der Transportmittel in der uns vorliegenden Version noch nicht implementiert.

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Menüsystem:
Was uns allerdings sehr positiv aufgefallen ist, ist das komplett überarbeitete Menüsystem. Durch einen simplen Klick öffnet sich ein Menü, indem ihr die gewünschten Funktionen auswählen könnt. Somit habt ihr jederzeit die Möglichkeit, alle relevanten und wichtigen Informationen mit einigen Handgriffen auf den Schirm zu bekommen.

Grafik Requirements:
Auch die Grafik hat sich seit dem Vorgänger sehr positiv weiterentwickelt. Es ist einfach schön anzusehen, wenn sie auf ihren Farmen die winzigen Kühe grasen sehen, oder wenn auf den Straßen Ihre Trucks unterwegs sind. Aber auch der stufenlose Zoom und die absolut lebendige Spielumgebung mit Fahrzeugen und Tieren, die über die Landschaft wuseln haben es mir bereits angetan. Die Hersteller versprechen außerdem Entwicklungen, die der Historie entsprechen und reale Produktzyklen, die euch von Anfang an an den Rechner fesseln werden. Was natürlich nicht fehlen darf, ist das man sich selber auch einige Dinge gönnen kann. Angefangen von der Villa im Grünen, geht es bis zum feudalen Schloss mit dazugehörigem Tierpark. Außerdem sollt ihr die Möglichkeit haben, Luxusgütern zu erwerben, um eurer schwer verdientes Geld nicht nur in Zahlen, sondern auch optisch bewundern zu können.

Ersteindruck:
Das Spielprinzip wurde weitgehend beibehalten. Der Industriegigant glänzt mit einer enormen Spieltiefe und einer sehr einfachen Handhabung. Leider konnten wir in der Vorabversion einige wichtige Elemente, wie den Warentransport noch nicht testen, da dieses Feature noch nicht implementiert war. Die gute Grafik und die einfache Bedienung dank des neuen Menüsystems überzeugen. Wir rechnen mit einer ähnlichen Erfolggeschichte wie schon beim Vorgänger und freuen uns schon auf eine fertige Testversion.

Features:

  • Detailgetreue Simulation der Entwicklung von Produkten, Industrien und Transportmittel im 20. Jahrhundert
  • Full-Screen-Gameplay durch innovative “Background” Menüführung
  • Über 150 verschiedene Rohstoffe und Endprodukte (z.B.: Öl, Eisen, Leder, Möbel, Spielwaren, Sportartikel)
  • Neue Industriezweige (z.B.: Lebensmittel, Textilien, Musikinstrumente, Farmen)
  • Über 50 verschiedene Transportmittel (Lastwagen, Lokomotiven, Schiffe, Flugzeuge)
  • jahreszeitabhängige Produktzyklen
  • Detaillierte Grafik bei allen Gebäuden und Fahrzeugen – Entwicklung anhand real existierender Vorlagen
  • Multiplayer im LAN und Internet
  • Ausgezeichnete Kontrollmöglichkeiten durch umfangreiche Statistiken und Bilanzen
  • Lageraufbau als neues strategisches Element zum Güteraustausch
  • Optimale Übersicht über alle Basisinfos (z.B.: Produkte im Lager sichtbar und schwebende Icons)
  • Stufenloses Zoomen – Makroperspektive bis in die Troposphäre
  • Auflösung 1024×768 bis 1600×1200 und höher, nur begrenzt durch die 3D-Karte